Donnerstag, 3. August 2017

Ein Finne ist bei mir eingezogen... ( sponsored)

Nein, leider handelt es sich dabei nicht um Samu Haber, den äußerst sympathischen Sänger der Band Sunrise Avenue. Ich kam schon einmal in den Genuss die Band in Leipzig bei einem Open- Air live zu erleben und kann es jedem nur empfehlen.
Aber wir schweifen ab. Der Finne, der in meine Küche eingewandert ist, ist der Rawmix Hochleistungsmixer. Ob er genug Power hat, um sich allen Aufgaben zu stellen? Wir werden sehen.






Zunächst mal ein paar Zahlen und Infos, die sind zwar immer nicht ganz so spannend, aber dennnoch notwendig ;-):

- Kapazität etwa 2 Liter
- großer Mixbehälter aus Polycarbonat BPA- frei
- 2200 Watt
- 3 PS
- 30.000 Umdrehungen pro Minute
- Gewicht: 6,5 kg
- deutscher Stecker

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht aber ich bin ein großer Verfechter von ausgepackt und losgelegt. Gebrauchsanweisungen lese ich eigentlich nie. Höchstens dann, wenn irgendetwas nicht funktioniert und dann kommt meistens dieses "Achso... na das hätten sie aber auch einfacher machen können, wer soll denn auf so eine Idee kommen" ;-)
Die mitgelieferte Gebrauchsanweisung ist finnisch, schwedisch und englisch gehalten. Aus gegebenem Anlass habe ich mich also für die englische Variante entschieden. Aber auch, wer kein englisch kann, braucht nicht in Panik auszubrechen, denn die Verwendung ist so kinderleicht, dass ihr das Heftchen gar nicht benötigt.

Im Lieferumfang enthalten ist die Basis, quasi das Herzstück des Mixers, ein großer Mixbehälter mit Griff, ein stabiler Deckel aus schwarzem Gummi, ein kleinerer Deckel für die Öffnung zum Befüllen während der Mixer läuft, und ein langer Stab zum Mixgut nach unten schieben. Der Stab ist mega praktisch, somit müsst ihr nicht mit einem Spatel oder Ähnlichem hantieren.

Die Basis ist richtig schön massiv und stabil, ein sicherer Stand ist somit auch bei Hochbetrieb gewährleistet. Dieser ist, auch wenn es ein finnischer Mixer ist, mit einem deutschen Stecker ausgestattet. Ihr benötigt also keinen Adapter für die Steckdose.

Das Bedienfeld des Rawmix ist schnell erklärt. Ihr habt einen An- und Aus- Schalter, einen Kippschalter für pulsierendes Mixen und einen praktischen Drehknopf, der stufenloses Mixen, ganz nach eurem Geschmack ermöglicht.

Ein Punkt, der mir aufgefallen ist und den ich für sehr gefährlich halte ist, dass der Mixer keine Sicherheitsvorrichtung hat. Das heißt theoretisch könnte man immer mixen, wenn der Behälter auf der Basis steht. Unabhängig davon ob ein Deckel drauf ist oder die Hand drinnen. Das kann man sicher anders lösen, indem man eine Sicherheitssperre einbaut, die einen Betrieb nur ermöglicht, wenn der Deckel oben fest verschlossen ist.
Die Optik finde ich schlicht, aber dennoch schön. Neben der weißen Variante gibt es den Mixer außerdem noch in Schwarz und Rot.

Was aber natürlich viel wichtiger íst, als die Optik, ist die Leistung. Also hab ich den kleinen Finnen mal vor alle Herausforderungen gestellt, die ein Mixer so aushalten muss- Smoothies, Suppen, Mandelmilch, Crushed Ice und gefrorene Früchte und Nussmus. Letzteres ist das Einzige, das mir nicht gelungen ist :-( Aber vielleicht lag es an mir und nicht am Mixer. Ich werde jedenfalls so schnell nicht aufgeben und es nochmal versuchen. Falls jemand ein gelingsicheres Rezept hat oder Tipps- immer her damit. Mein Nussmus jedenfalls sollte aus Paranüssen und Kokos bestehen und war am Ende nichts als ein staubiger Mix aus gehacken Nüssen.



Hervorragend geklappt hat sie Mandelmilch. Diese hab ich das erste Mal selbst gemacht und war richtig begeistert. Ihr braucht nur etwa 200 Gramm ganze Mandeln (es geht auch jede andere Nuss) und lasst diese Über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Morgen dann das Wasser abgießen, Nüsse in den Rawmix und je nach Belieben 600- 1000 ml frisches, kaltes Wasser dazu und Power geben. Schon habt ihr in sekundenschnelle eure frische Nussmilch. Danach die Milch durch ein feinmaschiges Sieb gießen und in Flaschen abfüllen. Sie sollte im Kühlschrank innerhalb von 2- 3 Tagen aufgebraucht werden.
Die Nussreste aus dem Sieb müsst ihr natürlich nicht entsorgen. Gebt sie einfach in euer Müsli oder Kuchenteig. Ich finde es ist eine günstigere und gesündere Alternative zu gekaufter Nussmilch, die neben Nüssen meist noch Zucker oder andere Zusatzstoffe enthält, die die Milch eigentlich überhaupt nicht braucht.



Auch wenn es gerade regnet, waren die letzten Tage wirklich sehr heiß und was passt da besser als hausgemachtes Eis am Stiel? Eben. Das Tolle ist, eurer Kreativität sind geschmacklich fast keine Grenzen gesetzt. Ich hab mich für einen Mix aus Futuromelone, Limettensaft und Limettenzesten und Weißem Tee entschieden. Einfach alles in den Mixer geben und kurz mixen. Die Melonenstücke müsst ihr auch nicht zu klein schneiden. Der Rawmix hat genügend Power und erledigt das in Sekundenschnelle. Danach einfach in Eisförmchen gießen, ab in den Froster und nach ein paar Stunden ohne Reue genießen.



Weil wir gerade bei Eiscreme sind- ein Trend, an dem man momentan nicht vorbeikommt ist Nicecream. Die Basis ist immer in Scheiben geschnittene, gefrorene Banane. Dazu könnt ihr alles packen, worauf ihr Lust habt. Bei mir gab es eine Ananas- Bananen- Nicecream mit Kokosmilch. Am längsten dauert das Gefrieren der Bananen, ansonsten geht alles ratzfatz. Beachtet bei der Nicecream bitte, dass so ein Hochleistungsmixer natürlich viel mehr Power hat und dementsprechend auch euer Mixgut schneller warm wird. Also empfehle ich hier den Pulsschalter zu nutzen und lieber zwischendrin ein paar Sekunden Pause zu lassen bevor das Ganze zu heiß wird. Dann habt ihr nämlich schnell einen Smoothie, statt einer Nicecream (so wie ich *hust* Aber ich hab sie dann nochmal in eine Kastenform gegeben und in den Froster gestellt. Deswegen konnte man meine Nicecream auch in Scheiben schneiden..Ups, ich arbeite dran. Zwar mindestens genauso lecker, aber irgendwie doch am Ziel vorbei :-).



Last but not least hab ich mich mal an ein Saucenrezept gewagt. Herausgekommen ist eine mehr als leckere und obendrauf noch gesunde Paprika- Tomaten- Sauce, die es ab sofort öfter geben wird.
Einfach drei bunte Paprika in Streifen schneiden und zusammen mit zwei geschnittenen roten Zwiebeln, ein bisschen Knoblauch und Chili auf ein Backblech geben und bei 150 Grad etwa 15 Minuten in den Backofen schieben. Passt unbedingt auf, dass euch der Knoblauch nicht kohlrabenschwarz wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, gibt den Knoblauch erst im Mixer dazu.
Danach das Blech kurz etwas abkühlen lassen und alle Zutaten in den Rawmix geben. Jetzt noch 2 grob geschnittene Fleischtomaten dazu, pürieren und fertig ist eure oberleckere Sauce. Jetzt einfach mit ein bisschen Salz und Pfeffer abschmecken und im Topf nochmal kurz aufkochen lassen oder gemeinsam mit Rinderhack zu einer fantastischen Bolognese köcheln. Da kann man an einem regnerischen Tag gerne auch mal ein paar Gläser auf Vorrat kochen. Das schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch noch tausendmal gesünder, als im Glas gekaufte Sauce. Ihr braucht einfach nur mal im Supermarkt auf das Etikett zu schauen. Manchmal möchte man das gar nicht wissen, was neben Gemüse noch so alles in einer Sauce steckt.

Der Geräuschpegel des Rawmix ist übrigens in Ordnung. Natürlich ist er lauter als ein normaler Haushaltsmixer, schließlich hat er auch mehr Power.
Nach getaner Arbeit geht es schließlich ans Saubermachen. Zwar lässt sich der Kunststoff unter fließend heißem Wasser leicht reinigen und mit einem Tropfen Spülmittel bekommt man auch alles sauber, dennoch ist es ein wenig umständlich, da man die Messer nicht herausnehmen kann. Aber man muss auch bedenken, dass wir uns bei dem Rawmix mit 299 Euro auch in der mittleren Preisklasse von Hochleistungsmixern befinden und es nach oben wenig Grenzen gibt. Bedenkt man das Preis- Leistungsverhältnis ist der Finne wirklich super und bei mir fast täglich im Einsatz.

Schaut doch mal HIER im Shop vorbei. Dort könnt ihr euch dann gleich einen sichern :-)

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